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Meditation - "Die innere Ruhe finden"

Die innere Ruhe finden – Ein Text für die Meditations-Anfänger oder Menschen mit wenig Erfahrung

 

Manche Menschen meinen, Meditation sei dazu da, den Geist ganz zum Stillstand zu bringen. Also sitzt oder liegt man und versucht es einfach. Doch bald gerät man in einen „Kampf“ mit seinen Gedanken und all den möglichen Störungen von außen, und dann wirft man frustriert die Flinte ins Korn.

Kennst du das?

 

Du möchtest einfach nur zur Ruhe kommen, und das gelingt dir, wenn du dich voll und ganz auf deinen Atem konzentrierst. Solange du dich deinen Gedanken widmest, schließt sich dein Atem dem Rhythmus deiner Gedanken an. Du springst von einem Gedanken zum nächsten, und genauso unregelmäßig kann dein Atemrhythmus werden. Hältst du dich hingegen an den Atem statt an deine Gedanken, findet der Atem zu einem stetigen, regelmäßigen Rhythmus.

 

Bei der Meditation haben wir also nichts weiter zu tun, als uns auf den Atem zu konzentrieren. Du bleibst von Moment zu Moment beim Atem, bei der Empfindung des Atems. 

 

Hast du je einen vollen Atemzug von Anfang bis Ende genau verfolgt, mitsamt den begleitenden Empfindungen? Ein einziger Atemzug kann dich auf vieles aufmerksam machen – deine Körperhaltung, die Enge deiner Kleidung oder auch Spannungen in der Bauchmuskulatur.

 

So richte deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem.

 

•. ✿¸.• ÜBUNG •. ✿¸.•

Ich sammle mich darauf, in diesem Augenblick in Frieden,

glücklich und frei zu sein. 

Die Vergangenheit ist vorbei, die Zukunft noch nicht da.

Jetzt konzentriere ich mich auf die bewusste Wahrnehmung meines Atems.

Ich atme tief durch die Nase in den Bauch ein, 

spüre wie sich mein Bauch wölbt,

und atme langsam durch den Mund wieder aus.

Ich bin froh im Hier und Jetzt.

Ich eile nicht voraus und nicht zurück.

Mein Geist bringt immer wieder Gedanken hervor,

das liegt in seiner Natur.

Ich gehe den Gedanken nicht nach.

Ich konzentriere mich auf meinen Atem. 

Mein Atem ist wie ein Anker, 

der dafür sorgt, dass das Boot nicht davontreibt.

Bei Störungen wie Erinnerungen, Juckreiz und Geräuschen lächle ich.

Das Lächeln entspannt mich.

Ich ruhe zufrieden in mir.

Bei jedem Atemzug komme ich im Hier und Jetzt an.

Mein Geist ist in Frieden, mein Körper frei von Spannungen.

Ich bin gelassen und in Ruhe.

Ich fühle mich frei.

Ich spüre die Ruhe in mir.

Ich genieße den Augenblick …

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