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Die Macht des Denkens

Präambel

Aus spiritueller Sicht schreibe ich diese Zeilen gerade an eine Seele, die ihre Erfahrungen mit dem Menschsein macht.  Die meisten Menschen verbringen ihre kurze Zeit auf Erden damit, dass sie Antworten im Außen suchen. Wir neigen also dazu, uns an anderen zu orientieren, um Bestätigung und Anerkennung zu bekommen. Doch wer könnte besser wissen, wer wir sind, als wir selbst? Im Grunde liegen die Antworten die wir suchen, ausschließlich in unserem eigenen Herzen und nirgendwo anders.

 

Doch auf Grund an Informationsquellen des esoterischen als auch exoterischen Bereiches, und ebenso der Reizüberflutung in all ihren Ausformungen, fällt es gar nicht so leicht sich auf das zu konzentrieren was gerade ist.

 

Man verliert sich in vielen Fragen wie zum Beispiel "was ist richtig und was ist falsch" oder

es gibt ganz viele „hätte er, sie, es, doch“ …  oder „wäre er, sie, es doch ….“ und

es gibt noch mehr „ja, aber´s“  etc pp. bei den Klienten die mich aufsuchen.

Verständlich, dennoch schade. Denn so verliert man sich in Unwesentliches und vergisst vor allem auf etwas Essentielles:  

Nämlich auf den Blick zu sich selbst und vor allem darauf einfach wieder zu leben, und sich als geistiges Wesen weiterzuentwickeln.

Wir sind Bewusstsein.

 

Unser Leben auf diesem Planeten dient dazu verschiedene Menschen und Lebenslagen zu wählen und zu erfahren. Oftmals werden wir in alle möglichen Situationen hineingezwungen um einzig und alleine unser seelisches Wachstum voranzutreiben – unser Bewusstsein zu erweitern. Und dies ist unsere immerwährende Grundessenz.

 

Viele Leute denken, dass sie nur richtig glücklich werden können, wenn sie ihre äußeren Umstände ändern.

So wird in allen möglichen Bereichen (Partnerschaft, Beruf, Freunde, Wohnräumlichkeiten, etc) so oft gewechselt wie möglich …. oder so lange stillgehalten bis …. sich alles zum Besseren wenden könnte .... oder gefühlt alles von außen auf einem einstürzt. Und bleiben wir bei der Wahrheit, wir alle kennen es in einer Form oder einer anderen.

 

Hier wird meist ein äußerst wichtiger Aspekt missachtet. Denn, alles was wir hervorbringen,  erschaffen wir durch unser Bewusstsein. Und so ist es jedem von uns gegeben, seine Wirklichkeit umzugestalten.

 

Sind wir dazu bereit, den Blick nach innen zu richten und unser Leben einer genaueren Betrachtung zu unterziehen - wenden uns selbst zu - in dem wir darauf achten was in uns vorgeht, weshalb wir tun was wir tun, neutral, nicht bewertend oder urteilend (was nicht einfach ist) und vor allem mit viel Humor und Spaß an der Freude uns selbst neu kennenzulernen (...), können wir unser Leben verändern.

 

Du denkst bestimmt, jetzt kommt sie gleich mit Mediation.

Müssen wir den unbedingt meditieren? Du wirst überrascht sein, die Antwort lautet: nein.  Ich weiß genau wie schwer es vielen von euch fällt zu meditieren und so kommt hier eben die Praxis der Achtsamkeit zum Tragen. Bei der Achtsamkeit geht es um das neutrale Beobachten, nicht um das Beurteilen von jemanden oder etwas. Achtsamkeit können wir im ganz normalen Alltag integrieren, doch auch hier bedarf es Übung, durch tägliche Praxis. 

Selbstdisziplin

 

Weißt du, dass wir in vielen Dingen äußerst diszipliniert sind? Wenn ich betrachte wie oft wir uns über Gott und die Welt aufregen können, uns über Gott und die Welt beschweren können, so gerne sudern (jammern, nörgeln) …. oh ja und da gibt es doch so vieles mehr was uns gegen den Strich geht, nicht wahr? 😉 Doch vieles davon bleibt oftmals eben auf unserer Gedankenebene verborgen und hat keinerlei Wirkung im Außen - würden viele meinen.

 

Wer oder was hält uns in Wahrheit davon ab, auch hier mehr Gleichgewicht anzustreben?

Nun gut, wir leben alle in einer intensiven Zeit der Umbrüche und Veränderungen, zugegeben. Doch bei all den Erlebnissen und Erfahrungen die wir machen, ist das Leben wirklich nur grau in grau? Ist das die Wahrheit?

 

Können wir für uns selbst nicht doch etwas verändern? Weil wir es uns wert sind? Weil wir es verdient haben? Und vor allen Dingen, weil wir dazu in der Lage sind? 

Die Macht unserer Gedanken

 

Es beginnt mit einem Gedanken. Gedanken sind voller Lebenskraft und genauso handfest wie etwa Steine oder Einrichtungsgegenstände. Kommuniziert werden Gedanken durch Schwingungen. Und sie materialisieren sich in dieser 3D Welt, indem man sie ausspricht. Wüssten die Leute, wie nachhaltig wirksam und reell ihre Gedanken sind, wären sie schockiert. Denn wenn wir eines Tages in die geistige Welt übergehen (in Wahrheit nach Hause gehen), besteht unsere Rückschau ebenso aus allen Gedanken, die wir zu Lebzeiten je hatten.

 

Stelle dir vor, du sitzt an einem Teich und wirfst einen Kieselstein hinein. Was geschieht? Sofort bildet sich eine kleine Welle, die sich in alle Richtungen ausbreitet. So ist es auch mit deinen Gedanken.

 

Wenn jemand positive, liebevolle Gedanken aussendet, werden sie aufgenommen und weitergegeben.

Jedoch umgekehrt ist es genauso: Menschen deren Herz voller Hass, Neid, Missgunst und Eifersucht ist, übermitteln eben diese Gedanken erst mal an sich selbst und geben sie an deren Umfeld weiter. Bei ähnlich gestimmten Leuten hat das zur Folge, dass Hass, Neid, Missgunst und Eifersucht in ihren Herzen und Köpfen weiter verstärkt wird. Diese negativ Energieformen setzen sich im übrigen mit Vorliebe gerne auch in der Aura von Menschen ab.

 

Gedanken sind sehr lebendig, stark und mächtig. Wir müssen lernen, sie weise und zum Wohle aller zu nutzen.

 

Unser Denken kann sowohl konstruktiv als auch destruktiv sein.

Nutze dein Bewusstsein, werde dir deiner selbst gewahr.

 

Gehe in die Achtsamkeit, und achte darauf, wie du deine täglich gut 60000 Gedanken wählst und in Worte fasst. Beim Aufstehen, über den Tag verteilt und Abends vor dem zu Bett gehen. Die Erweiterung deiner Übungspraxis wäre, zu beachten, mit wem oder was du dein Bewusstsein tagtäglich fütterst, achte also auf deine Gewohnheiten und auch auf das Umfeld mit dem du dich umgibst.

Wie viel davon ist konstruktiv und wie viel ist destruktiv?

 

Alles worauf du deine Aufmerksamkeit lenkst, wird auch Gestalt annehmen.

 

Ist es nicht erstrebenswert für dich, deine ganz individuelle goldene und gesunde Mitte zu erlangen? Viele, einfache Hilfestellungen warten darauf von dir genutzt zu werden.

 

Selbstverantwortliche Bewusstwerdung, Wahrnehmungs-Schulung, vernetzten Denken oder eigene Recherche erscheinen oftmals als anstrengend, besonders am Anfang der eigenen Praxis, dennoch sind sie äußerst lohnenswert, auf deinem Weg zur Stärkung deiner eigenen Potentiale und Möglichkeiten. Und die hast du!

 

Alles Liebe

Andrea Polszter