· 

Reflektion – die Selbst- und Außenbeobachtung

In Einzelgesprächen der letzten Zeit, kam ein Thema, welches für mich persönlich zum Normalsten der Welt gehört, immer wieder zur Sprache, die Reflektion.

 

Ganz gleich ob die Gesundung, die Arbeitswelt, das sich selbst finden, die Partnerschaft oder andere Aspekte des Lebens, zur Sprache kamen..... ging es im Grunde auch darum etwas geschehen lassen zu können und zu beobachten was tatsächlich ist.

 

Meine Gesprächspartner hatten sich meist, zusätzlich zu ihren ganz eigenen Themenbereichen, noch so viele verschiedene Informationen von außen eingeholt und versuchten nun alles irgendwie für sich einzuordnen, zu verstehen.

Für mich war sie offensichtlich die innerliche Überforderung. Anstelle von mehr Klarheit hatten all die zusätzlichen Infos also mehr Unsicherheit gebracht .... und so betrachtet man eben zuallererst gemeinsam das was ist.

 

Um das was ich in etwa bei anderen wahrnehme zu verbildlichen hier ein ganz gutes Beispiel (natürlich mit einem Augenzwinkern)

Bildquelle: Pinterest

Meist ist bei meinem Gegenüber eher ein Lächeln im Gesicht. Doch Energien sind Energien und sie sind es, die es mir möglich machen Lösungsansätze anzusprechen. Durch meine Wahrnehmungen spüre ich zum Beispiel auch ein bestimmtes Chakra besonders intensiv, wenn es für die Beratung notwendig ist.

 

Doch kommen wir wieder zum Reflektieren ...

 

"Viele Informationen von außen sind gut und richtig,

doch noch wichtiger ist, welche davon du für dich umsetzen kannst und welche nicht."

 

Um etwas bestimmtes für dich umzusetzen braucht es deine Zeit und Aufmerksamkeit. Du gehst also in Reflexion … nimmst etwas Abstand zu dem Geschehen im Außen und schenkst dir mehr Raum um die Unklarheit in dir aufzulösen.

Du brauchst hier schlichtweg mehr Einfachheit …. und nicht immer sind allgemeine Tipps und Anregungen ohne persönliches Gespräch für deine individuelle Situation geeignet.

 

Du wirst jeden einzelnen Tag durch so viele Informationen getriggert .... ob du es willst oder nicht …. selbst wenn du dich als ausgeglichen empfindest, hast du persönliche Angelegenheiten die dir gerade wichtig sind, und als wäre das Eigene nicht schon genug, kann dein Umfeld dich aus der Bahn werfen .... alleine durch schlechte Laune, negative Einstellungen oder ähnliches.

 

Deshalb brauchst du diese Zeit um dich von den Dingen rund um dich zu lösen und deine Energien wieder auszugleichen.

Denken wir mal an den Akku deines Mobiltelefons … irgendwann ist seine Leistung bei ein paar Prozent angelangt und du wirst deinem Handy neue Energie zufließen lassen, indem du es an die Steckdose steckst …. Bei dir ist es im Grunde nicht anders auch du benötigst neue Kraft und Energiequellen um wieder aus deiner Mitte zu leben und damit du die richtigen Entscheidungen für dich treffen kannst.

 

Weißt du, für mich ist es eine ganz andere Welt die mir durch meine Mitmenschen begegnet. Für mich ist es etwas ganz normales zu reflektieren. Es gehört zu mir wie das Atmen selbst. Für mich sind es normale Abläufe den ganzen Tag hindurch, gleich womit ich gerade beschäftigt bin. Es geschieht von ganz alleine, die innere Analyse von allem und Fragen sind einfach da, wie

  • "Was passiert hier gerade?" …. ob in mir oder in einem Gespräch, in einer Gruppe von Menschen, in der Gesellschaft usw.
  • „Wie fühlt sich das für mich gerade an?“
  • „Wo kommen diese Gedanken her?“
  • „Was steht oder steckt dahinter?“
  • „Was nehme ich wahr?“
  • „Welcher Punkt wurde da gerade möglicherweise getriggert?“ 
  • „Wie bin ich gerade jemanden begegnet?“
  • „Wie begegnet mir mein Gegenüber?“ 
  • „Habe ich beurteilt?“
  • „Lasse ich den/die andere in ihrem Sein oder will ich beeinflussen?“
  • „Werde ich hier gerade beeinflusst?“
  • „Um was geht es mir im Moment?“
  • „Bin ich womöglich Ego gesteuert?“
  • „Handle ich so, weil ich glaube, man macht es so?“
  • „Was kann ich aus dieser Situation lernen?“
  • und so weiter und so weiter

Das sind nur ein paar Beispiele, womit sich meiner einer beschäftigt und sie können auch dich unterstützen. Natürlich benötigt es anfänglich etwas Übung und ein paar Minuten deiner täglichen Aufmerksamkeit, und lass ihn uns nicht vergessen, den Spaß daran eine neue Seite an sich selbst zu entdecken.

Bildquelle: Pinterest

Vielleicht hilft es dir anfänglich, wenn du dir deine Antworten in Stichworten in ein Tagebuch aufschreibst? Denn unsere Gedanken sind oftmals sehr trickreich und unser Verstand erzählt uns meist nur das was er bereits kennt. Hier kommt also manchmal einige Verwirrung in uns zum Vorschein, und zwar deshalb, weil alles etwas Übung benötigt und das Üben keine Pflicht darstellen soll.

Es geht nicht darum von jetzt auf gleich das begonnene Puzzle fertigzustellen. Es soll entspannt, gepaart mit Neugier und Freude wieder zusammengesetzt werden. Und was noch eine zusätzliche Herausforderung für dich darstellen könnte, ist, dass beim Reflektieren auch deine Gefühlswelt und deine emotionale Ebene angesprochen wird, hier solltest du also auch deine Innenwelt zu Wort kommen lassen.

 

Ich persönlich habe das reflektieren im Laufe meines Lebens lieben gelernt und empfinde es spannend und befreiend. Es gehört zu mir und meiner Persönlichkeit, und es hilft mir, mich selbst immer besser kennen zulernen. Denn bleiben wir bei der Wahrheit: "Das (spirituelle) Wachsen, das sich selbst bewusst werden, hört nie auf!" Stell dir vor, du würdest zum Beispiel mit 50 Jahren noch gleich denken und handeln wie in deinen 20igern oder 30igern?

 

Im Laufe unseres Lebens müssen wir uns eingestehen, dass wir selbst, mit unseren Einstellungen und unseren inneren Bildern, alle Situationen in unserem Leben mit verursachen. Gehen wir selbstreflektiert durchs Leben, werden wir immer häufiger zu der Erkenntnis kommen, wie sehr uns unsere innere Einstellung, unser Bild von uns und all unserer selbst gebastelten Überzeugungen behindern. Denn, in Wirklichkeit stehen wir immer vor grenzenlosen Möglichkeiten .... wir müssen sie nur nutzen.

 

 

Ehrlich gesagt, blieb es mir lange verborgen, dass es nicht zum Alltag eines jeden Menschen dazugehört oder nicht genutzt wird. Immerhin bist du dir am nächsten. Reflektion unterstützt dich immer tiefgehender zu erkennen, wie und warum du bist. Dieses, im spirituellen Bereich, oftmals zitierte  "ich bin" oder noch wichtiger "dein Selbst" für dich festzulegen. Das was du in dir trägst, wird dir immer auch im Außen begegnen.  Beim Reflektieren hilft dir am meisten, dass du  offene Augen und ein offenes Herz für dich und deine gegenwärtigen Umstände hast. Wenn in dir das Gefühl erwächst bei einer bestimmten Angelegenheit mehr Unterstützung zu benötigen, dann gibt es mittlerweile viele Fachleute um dich, die du zu rate ziehen kannst .... wenn du es möchtest und zulässt.

 

Auch wenn es für mich das Normalste der Welt ist, eine ausgeprägte Neugier auf so viele Themen zu haben, die keine Logik dahinter erkennen lassen, und es eine unglaubliche Einschränkung wäre, wenn ich ohne dieses Reflektieren und ohne die Vorfreude auf alles was ist, durchs Leben gehen müsste. So, sind wir alle eben unterschiedlich, und gestalten ganz individuell unser eigenes Leben. 

Noch schöner ist es jedoch, wenn wir uns mit unseren Fähigkeiten ergänzen können und so kommen wir zu dem wahren Grund weshalb ich diesen Artikel eigentlich geschrieben habe ....

 

Wie geht es DIR mit/bei deiner Selbst- und Außenbeobachtung?

 

Es würde mich sehr freuen, wenn du deine eigenen Erfahrungen dazu teilen möchtest

... dieser Beitrag wird am 01.02.2019 auf FB veröffentlicht und der Kommentar-Bereich ist praktisch für dich und deine Gedanken reserviert